Wenn Belastung zunehmend körperlich spürbar wird
Schmerzen, Erschöpfung, innere Unruhe oder Schlafprobleme sind real. Neben medizinischen Faktoren können Stress, Angst, Verhalten und Lebensumstände beeinflussen, wie Beschwerden erlebt und bewältigt werden.
Situation einordnen lassenTypische Anliegen
- Chronische Schmerzen und Erschöpfung
- Beschwerden ohne ausreichenden organischen Befund
- Innere Unruhe, Panik und Schlafprobleme
- Belastungen durch chronische Erkrankungen
- Schwierigkeiten nach einer Rehabilitation oder Rückkehr in den Alltag
- Angst vor körperlichen Symptomen oder erneuter Verschlechterung
Körperliche Beschwerden werden nicht als eingebildet oder „nur psychisch“ betrachtet. Wir untersuchen, wie medizinische, psychologische und soziale Faktoren zusammenwirken und welche zusätzlichen Handlungsmöglichkeiten bestehen.
Gut geeignet, wenn
- Ihre Beschwerden bereits medizinisch abgeklärt sind
- Sie verstehen möchten, wie Stress, Schlaf und Verhalten mit hineinspielen
- Sie nach einer Reha oder Erkrankung wieder Alltag und Beruf ordnen möchten
- Sie mit einer chronischen Erkrankung leben und neue Handlungsmöglichkeiten suchen
Weniger geeignet bei
- noch ausstehender medizinischer Abklärung akuter Symptome
- akuter psychiatrischer Krise
- dem Wunsch nach einer rein somatischen Behandlung
Mögliche Formate
Psyche-und-Körper-Sprechstunde
Für Menschen, die verstehen und beeinflussen möchten, wie Stress, Schlaf, Schmerz, Angst und Alltag zusammenwirken.
Nach der Reha
Vier bis sechs Gespräche zur Übertragung von Reha-Erkenntnissen in Alltag, Beruf, Partnerschaft und Rückfallprävention.
Leben mit chronischer Erkrankung
Nicht zur Heilung der Erkrankung, sondern zur Bearbeitung von Kontrollverlust, Identitätsveränderung und Alltagsüberforderung.
Wie geht es Ihnen gerade?
Zwei kurze, unverbindliche Checks zu Stimmung und innerer Anspannung – sie ersetzen kein Gespräch, können aber ein erster Anhaltspunkt sein.
Kurzer Stimmungs-Check
Wie oft fühlten Sie sich im Verlauf der letzten zwei Wochen durch die folgenden Beschwerden beeinträchtigt?
1. Wenig Interesse oder Freude an Ihren Tätigkeiten
2. Niedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit
3. Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen, oder vermehrter Schlaf
4. Müdigkeit oder Gefühl, keine Energie zu haben
5. Verminderter Appetit oder übermäßiges Bedürfnis zu essen
6. Schlechte Meinung von sich selbst – oder das Gefühl, ein Versager zu sein oder die Familie enttäuscht zu haben
7. Schwierigkeiten, sich auf etwas zu konzentrieren, z. B. beim Zeitunglesen oder Fernsehen
8. Waren Ihre Bewegungen oder Ihre Sprache so verlangsamt, dass es auch anderen auffallen würde? Oder waren Sie im Gegenteil „zappelig“ oder ruhelos und hatten dadurch einen stärkeren Bewegungsdrang als sonst?
9. Gedanken, dass Sie lieber tot wären oder sich Leid zufügen möchten
Dieser Kurz-Check ist kein Diagnoseinstrument und ersetzt kein persönliches Gespräch. Die Auswertung erfolgt ausschließlich in Ihrem Browser – es werden keine Angaben gespeichert oder übermittelt.
Kurzer Anspannungs-Check
Wie oft fühlten Sie sich im Verlauf der letzten zwei Wochen durch die folgenden Beschwerden beeinträchtigt?
1. Nervosität, Ängstlichkeit oder Anspannung
2. Nicht in der Lage sein, Sorgen zu stoppen oder zu kontrollieren
3. Übermäßige Sorge bezüglich verschiedener Angelegenheiten
4. Schwierigkeiten, sich zu entspannen
5. Rastlosigkeit, sodass es schwerfällt, still zu sitzen
6. Schnelle Verärgerung oder Gereiztheit
7. Gefühl der Angst, so als würde etwas Schlimmes passieren
Dieser Kurz-Check ist kein Diagnoseinstrument und ersetzt kein persönliches Gespräch. Die Auswertung erfolgt ausschließlich in Ihrem Browser – es werden keine Angaben gespeichert oder übermittelt.
Besonders passend: Marie Schaub
Psychologin M.Sc. mit Erfahrung in psychosomatischer Rehabilitation, chronischen Erkrankungen und Krankheitsbewältigung.
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